Zeitraum: 01/2020 - 12/2022
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Prof. Dr. Dagmar Lund-Durlacher, Martin Balas
Kooperationspartner: KATE Umwelt & Entwicklung e.V., Global Nature Fund, TourCert

Projektförderung: Austrian Development Agency (ADA)

Zusammenfassung

Das Projekt unterstützt drei zertifizierte Destinationen in Costa Rica (Sarapiquí und Sarchí) und der Dominikanischen Republik (Las Galeras) als Modelle für eine nachhaltige Entwicklung und Biodiversität durch eine Destinationsmanagement-Strategie.
Zero Waste, nachhaltige Gastronomie und Ökoeffizienz werden ebenso umgesetzt wie die Entwicklung innovativer, qualitativ hochwertiger Produkte für deren Positionierung auf internationalen Märkten.

Die Ziele des Projektes sind:

  • Transformation der Tourismuswirtschaft hin zu einer gemeinwohlbasierten Wirtschaftsweise durch Förderung der Biodiversität, des Klimaschutzes und der lokalen Wertschöpfung
  • Stärkung lokaler Kompetenzen, Netzwerke und Governance-Strukturen
  • Entwicklung und Vermarktung biodiversitätsverträglicher Reiseangebote
  • Positionierung in gemeinsamer Community
  • Beitrag zu den Sustainable Development Goals 8, 12, 13, 14, 15, 17

Zu den Projektaktivitäten zählen:

  • Qualifikation, Praxislernen und Empowerment
  • Entwicklung von Destinationsstrategien
  • Umsetzung von Pilotprojekten in den Bereichen "Zero Waste", "Klimaschutz“ und "Nachhaltige Gastronomie"
  • Einbindung lokaler Bauern, Erzeuger und Kleinstunternehmen in nachhaltige
  • Lieferantennetzwerke
  • Zertifizierung klimaneutraler Pilothotels
  • Entwicklung und Positionierung neuer qualitativ hochwertiger Reiseprodukte gemeinsam mit internationalen Reiseveranstaltern
  • Übertragung und Verbreitung des Innovationskonzepts auf weitere Tourismusdestinationen


Zeitraum: 09/2019 - 12/2021
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Louisa Wolf-Gorny
Kooperationspartner: Università della Svizzera italiana, University of Novi Sad, University of Information Technology and Management in Rzeszow

Projektförderung: Europäische Union aus Mitteln des Erasmus+ Programms, Budgetlinie Kapazitätsaufbau

Zusammenfassung

Das Projekt “Information and Communication Technologies for Sustainable Tourism” hat das Ziel, Wissen und Kompetenzen der Studierenden in vier Universitäten in Polen, Serbien, der Schweiz und Deutschland im Bereich Nachhaltiger Tourismus und Informations- und Kommunikationstechnologien (ICTs) zu erweitern. Im Rahmen des Projekts werden eine Vielzahl von Tools entwickelt, getestet und implementiert. Dazu gehören unter anderem ein Online-Kurs, ein E-Learning-Kurs sowie ein Casebook, das mehrere Beispiele für die Implementierung von ICTs für die Förderung von Nachhaltigem Tourismus beinhaltet. Neben Summer Schools, die in den Standorten der teilnehmenden Universitäten stattfinden, wird die „International Academy of ICT for sustainable development“ einen vielseitigen Austausch zwischen den Universitäten fördern. Die Projektendergebnisse werden auf English frei zugänglich sein und können somit von europäischen Universitäten, sowie auch über Europa hinaus, genutzt werden.


br connect workshop fulda

Zeitraum: 07/2019 - 12/2020
Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung: Heike Dickhut
Kooperationspartner: Europarc Deutschland e.V., Michael-Succow-Stiftung (MSS)

Projektförderung: Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Zusammenfassung

BR-Connect“ ist ein gemeinschaftliches Projekt von den drei Partnern im biosphere.center (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Michael Succow Stiftung, Nationale Naturlandschaften e. V.). Es unterstützt die deutschen Biosphärenreservate (dBR) bei der internationalen Vernetzung mit internationalen UNESCO-BR im Weltnetz.

Ziele des Verbundvorhabens sind u. a.:

  • Austausch der deutschen BR-Verwaltungen zu ihren Erfahrungen mit internationalen Kooperationsbeziehungen: Chancen & Hemmnisse einer globalen Zusammenarbeit.
  • Unterstützung zweier dBR beim Aufbau einer internationalen Kooperation.
  • Erstellung eines Praxisleitfadens zur Unterstützung beim Aufbau internationaler Beziehungen.

Durch den internationalen Erfahrungs- und Know-how Austausch wird die Rolle der deutschen BR als Erprobungs- und Demonstrationsgebiete für nachhaltige Entwicklung deutlich gestärkt. Das Projekt soll die BR-Verwaltungen befähigen, selbständig und in Austausch mit entsprechenden Stellen, wie z. B. der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) oder dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), internationale Partnerschaften aufzubauen und kontinuierlich zu pflegen. Die deutschen BR leisten damit einen spürbaren Beitrag zur Erfüllung des Auftrages des Weltnetzes der Biosphärenreservate als Innovationsnetzwerk für Nachhaltigkeit (auch im Sinne des Lima-Aktionsplans).

Zielgruppe des Projektes sind die Verwaltungen der Biosphärenreservate in Deutschland, die beim Auf- und Ausbau internationaler Vernetzungen mit anderen Biosphärenreservaten unterstützt werden sollen, sowie die begleitenden Gruppen AGBR und MAB-Komitee.

Zum Auftakt von BR-Connect fand im Februar 2020 ein Workshop für alle BR-Verwaltungen statt.

Im Zuge des Projekts wird zudem an der Neuauflage der Broschüre „Biosphärenreservate in Deutschland – Natürlich nah!“ der Nationalen Naturlandschaften gearbeitet

Das Verbundprojekt wird in enger Koordination der beteiligten Partner sowie mit hoher Transparenz den beteiligten Biosphärenreservaten gegenüber umgesetzt. Alle entstehenden Materialien werden über die Website des Nationale Naturlandschaften e. V. zugänglich gemacht.

Zeitraum: 01/2019 - 12/2020
Projektleitung: Heike Dickhut
Projektbearbeitung: Heike Dickhut
Kooperationspartner: Spreeakademie e.V.

Projektförderung: Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) über die Richtlinie "Natürliches Erbe" im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)

Zusammenfassung

In Brandenburgs Schutzgebieten trägt der Tourismus viel zur Entwicklung dieser meist ländlichen Regionen bei. Doch wie sehen touristische Produkte aus, die wirtschaftlich tragfähig sind und dennoch zum Erhalt von Natur und Landschaft beitragen?

In dem Projekt „Bewusst zu Gast“ werden konkrete Antworten auf diese Fragen gegeben. In vier verschiedenen Bildungsformaten haben TourismusanbieterInnen die Möglichkeit, sich Anregungen zur Entwicklung und Vermarktung nachhaltiger Tourismusprodukte zu holen.

Alle Angebote, dazu gehören Schulungen, Studienreisen und zwei Herbstakademien, orientieren sich speziell an den Bedürfnissen von TourismusanbieterInnen in Schutzgebieten. Daher wurden das Biosphärenreservat Spreewald sowie die Naturparke Uckermärkische Seen und Stechlin-Ruppiner Land als Partnerregionen für das Projekt ausgewählt. Die Bildungsangebote richten sich somit vor allem an TourismusanbieterInnen, die in einem dieser drei Schutzgebiete tätig sind.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Spreeakademie e.V. (www.spreeakademie) durchgeführt, der die Leitung des Gesamtprojekts obliegt. Das ZENAT ist innerhalb des Projektes als fachlich beratender Partner vor allem in die Konzeption und Umsetzung der Bildungsangebote eingebunden und trägt mit seiner wissenschaftlichen Expertise zur Qualitätssicherung der Bildungsangebote bei.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter:
http://www.bewusstzugast.de/

Eine Übersicht und Beschreibung zu den Bildungsangeboten sowie aktuelle Termine finden Sie hier:
http://www.bewusstzugast.de/angebote/uebersicht


rege projettreffen 4

Zeitraum: 10/2018 - 09/2021
Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung: Martin Balàš, Judith Kloiber
Kooperationspartner: Zachodniopomorski Uniwersytet Technologiczny w Szczecinieest (Westpommersche Technische Universität Stettin (ZUT)) (Lead Partner), Uniwersytet Szczeciński (Universität Stettin), Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald

Projektförderung: Das Projekt REGE wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogrammes INTERREG V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen kofinanziert.

Int5a Programmlogo mit EU

Zusammenfassung

Die grenzüberschreitende Euroregion Pomerania umfasst grenznahe Kommunen und Kommunalverbände sowohl in Deutschland als auch in Polen.

Die Region sieht sich einerseits der Herausforderung einer schwachen Wirtschaftsstruktur und in der Folge einer Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte gegenüber. Andererseits besitzt Sie ein reiches Natur- und Kulturerbe, das insbesondere durch die Großschutzgebiete (GSG) in Wert gesetzt wird bzw. werden kann.

Die positiven, sozialen und ökonomischen Auswirkungen von GSG sind jedoch bislang zu wenig bekannt und so stößt die Ausweisung von GSG in der Umgebung der Gebiete oftmals auf wenig Akzeptanz und führt zu Konflikten mit der lokalen Bevölkerung.

In Deutschland gibt es bereits einige Studien zu den Effekten von GSG, in deren Rahmen Methoden zur Berechnung von regionalökonomischen Effekten entwickelt worden sind. In Polen haben sich hingegen weder die GSG noch Forschungseinrichtungen bisher ausführlich mit dieser Thematik befasst.

Ziel des Projektes ist es daher, neue, gemeinsamen Methoden zur Erhebung, Analyse und Bewertung von sozialen und regionalökonomischen Effekten von GSG zu entwickeln. Dazu werden die beteiligten Hochschulen ihre Zusammenarbeit sowohl im Forschungsbereich als auch auf studentischer Ebene sowie zwischen den GSG beider Länder und der lokalen Bevölkerung intensivieren.

Den Kern der Projektaktivitäten stellt neben der Entwicklung des methodischen Instrumentariums dessen Anwendung dar: die neuen Methoden sollen einfach, praktikabel und in beiden Ländern einsetzbar sein und damit zu einer Vergleichbarkeit der Daten führen.

Mehr zum Projekt hier: http://www.i-rege.eu/index.php?id=11460&L=2


Zeitraum: 07/2017 - 06/2020
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Martin Balás
Kooperationspartner: adelphi gGmbH, DIW Econ GmbH, dwif-Consulting GmbH, BTE Tourismus- und Regionalberatung bmH

Projektförderung: Umweltbundesamt (UBA), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Zusammenfassung

Das Vorhaben hat das Ziel, ein Konzept und eine Methode zu Erhebung empirischer Informationen zum Anteil des nachhaltigen Tourismus am Gesamtsektor Tourismus in Deutschland zu erarbeiten und diese exemplarisch anzuwenden. Gleichzeitig sollen im Sinne eines erweiterten Tourismus-Satellitenkontos zentrale Umwelt- und Nachhaltigkeits-Indikatoren der Branche insgesamt bestimmt werden. Daraus sollen Anhaltspunkte abgeleitet werden, in welchen Bereichen die Tourismusbranche und die Politik Aktivitäten entwickeln und Weichenstellungen vornehmen müssten, um ein nachhaltiges touristisches Angebot zu stärken und auszubauen.

Das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium (BMUB) haben dieses Forschungsvorhaben in Auftrag gegeben. Es soll insbesondere noch bestehende Wissenslücken schließen. So existiert bislang kein allumfassender und empirisch belastbarer Gesamtüberblick über den Status Quo des nachhaltigen Tourismus in Deutschland im Verhältnis zum gesamten Tourismussektor aufgrund von fehlenden Daten. Weder liegen sektorbezogene Informationen z.B. zum Ressourcen- und Energieverbrauch vor, noch kann beurteilt werden, inwieweit es sich bei den bestehenden Angeboten des nachhaltigen Tourismus um „Insellösungen“ handelt. Weiterhin liegen keine belastbaren Angaben vor, in welchen Angebotsbereichen oder Segmenten touristischer Dienstleistungen verstärkt bzw. kaum Nachhaltigkeitsbestrebungen zu beobachten sind. Um diese Aspekte im Rahmen des Projektes zu bearbeiten, sind neben inhaltlichen Aktivitäten 3 Stakeholder-Workshops, eine große Veranstaltung zum Thema Nachhaltiger Tourismus und insgesamt acht Diskussionspapiere zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen geplant.

Im Rahmen des Forschungsprojektes sind bislang folgende Themenpapiere erschienen: 

2020

Autorinnen: Franziska Neumann, Lea Helms: Treibhausgas-Emissionen im Deutschland-Tourismus
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/treibhausgas-emissionen-im-deutschland-tourismus

Autorinnen: Martina Kirchhoff-Feil, Diana Pinnow: Fachkräftemangel im Kontext des nachhaltigen Tourismus
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/fachkraeftemangel-nachhaltiger-tourismus

Autoren: Dr. Manfred Zeiner, Diana Pinnow: Tagesreisen im Kontext der Nachhaltigkeit
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/tagesreisen-im-kontext-der-nachhaltigkeit

Autorinnen: Isabel Kersten, Diana Pinnow: Touristische Mobilität im ländlichen Raum
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/touristische-mobilitaet-im-laendlichen-raum

2019

Autoren: Martin Balas & Wolfgang Strasdas: Nachhaltigkeit im Tourismus: Entwicklungen, Ansätze und Begriffserklärungen
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/nachhaltigkeit-im-tourismus-entwicklungen-ansaetze


lost places barnim

Zeitraum: 04/2020 - 06/2020
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Lisa Reichelt M.A.
Kooperationspartner: Keine

Projektförderung: Wissenschaftsstiftung der Sparkasse Barnim 

Zusammenfassung

„Lost Places“ oder „verlassene Orte“ sind Bauwerke oder Anlagen, die vor geraumer Zeit aufgegeben wurden und sichtbar verfallen. Sie entwickeln eine besondere, morbide ästhetische Ausstrahlung oder auch Authentizität, welche einen ästhetischen Reiz auf bestimmte Bevölkerungsgruppen ausüben können. Das Projekt geht daher insbesondere der Frage nach, ob dieses Interesse nicht Grundlage für eine touristische Nutzung sein könnte.

Typischerweise finden sich „Lost Places“ in Regionen, die einschneidenden strukturellen und/oder politischen Veränderungen unterworfen waren. Dazu gehören insbesondere alte Industriegebiete sowie viele Regionen in den Neuen Bundesländern, darunter auch der Landkreis Barnim. Potenzielle Zielgruppe zur Besichtigung von „Lost Places“ könnten beispielsweise in- und ausländische Touristen sein, die das nahegelegene Berlin besuchen. Brandenburgische Reisegebiete im Umfeld von Berlin, die versuchen, vom Tourismusboom der Hauptstadt zu profitieren, könnten daher über geschichtsträchtige „Lost Places“ mit hoher Erlebnisqualität ein urbanes Publikum ansprechen bzw. gewinnen.


tokarevka brcke denis stein 2019

Zeitraum: 04/2019 - 02/2020
Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung: Judith Kloiber
Kooperationspartner: Verwaltung des Naturparks Vishtynets, Umweltministerium der Region Kaliningrad, Russland

Projektförderung: Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Zusammenfassung

Das Vishtynets Hügelland (auch bekannt als Rominter Heide) ist eine glazial geprägte Hügellandschaft im Grenzgebiet zwischen der Region Kaliningrad der Russischen Föderation, Polen und Litauen. Er erstreckt sich über einen der größten ungeteilten Tieflandwälder Mitteleuropas. Im Jahr 2012 wurde der zentrale Teil der Waldlandschaft auf der russischen Seite zum Regionalen Wystiter Naturpark erklärt. Dieser schließt bislang die dichter besiedelten Randgebiete der hügeligen Landschaft aus. Dabei bietet gerade dieses Gebiet ein großes Potenzial für ein naturnahes Management, zum Beispiel für nachhaltigen Tourismus oder biologischen Landbau. Die Integration dieser Bereiche kann den Schutz der natürlichen Umwelt des Naturparks fördern. Vor diesem Hintergrund unterstützt das Bundesumweltministerium die Kaliningrader Partner bei der Ernennung des russischen Teils des Wystiter Hügellandes zum UNESCO-Biosphärenreservat. Die Michael Succow Stiftung als Umsetzungspartner von deutscher Seite berät in diesem Zuge bei der Ausarbeitung aller notwendigen Nominierungsunterlagen, die bis September 2020 zusammenzustellen sind.

Ein potentielles Wystiter Biosphärenreservat, welches sich aktiv am UNESCO-Programm "Mensch und Biosphäre" beteiligen wird, hängt jedoch nicht nur von einer erfolgreichen Ausweisung des Gebiets ab. Wenn sich die Menschen im Zielgebiet nicht engagieren und Ideen für eine nachhaltige Entwicklung fördern, bleibt das Reservat eine leere Hülle mit UNESCO-Anerkennung. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragte daher ZENAT mit der Untersuchung der Akzeptanz des geplanten Biosphärenreservats bei der Bevölkerung vor Ort und der Unterstützung der Partner durch die Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner für eine nachhaltige Entwicklung, insbesondere für umweltgerechte Landnutzung, naturverbundene Tourismus- und Freizeitaktivitäten. Neben der Förderung der Information und Partizipation der Bevölkerung und dem Aufbau von sozialen Netzwerken, ermöglicht das Projekt die Einladung zu einem Ideenwettbewerb und thematischen Studienreisen in bestehende Biosphärenreservate.

Projektergebnisse (Auswahl):

Film about the planned biosphere area: Rominter Heide from a bird's eye view

Presentation of the citizen survey on the development perspectives of the future biosphere reserve "Vishtynetsky" (September 2019)

Podcast: "Romintology". Connoisseurs, researchers, locals and voices of wild animals!Podcast: "Romintology". Connoisseurs, researchers, locals and voices of wild animals!


triangle logo

Zeitraum: 11/2016 - 10/2019
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Heike Dickhut
Kooperationspartner: MODUL University Vienna GmbH, Université Paris 1 Panthéon Sorbonne, Universidade do Algarve, Forum Anders Reisen e.V., Eau de Web

Projektförderung: Europäische Komission, ERASMUS plus Programm

Zusammenfassung

Das Projekt "Tourism Research Innovation and Next Generation Learning Experience (TRIANGLE)" hat zum Ziel, ein europaweites Wissensnetzwerk zum nachhaltigen Tourismus aufzubauen, das den Austausch und die Zusammenarbeit von Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen und dem touristischen Privatsektor, insbesondere KMUs, fördert, verbessert und nicht zuletzt auch erleichtert. Im Mittelpunkt steht, über das Netzwerk einen zielgerichteten Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis zu initiieren und langfristig zu erhalten, indem europäischen Tourismusakteuren über spezielle, thematisch ausgewählte online Weiterbildungs- und Trainingsangebote marktrelevante Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die Bereitstellung dieses Wissens soll die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Innovationspotenziale besser auszuschöpfen sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt zu erhöhen, z.B. durch Verbesserung ihrer Umweltperformance, Kostenreduzierung oder innovative Geschäftslösungen.

Das Projekt soll im Rahmen von insgesamt sechs Arbeitspaketen folgende Ergebnisse erzielen:

  • Europaweites Wissensnetzwerk zum nachhaltigen Tourismus
  • Gemeinschaftlich erarbeitete Wissensdatenbank mit Themenangeboten zum nachhaltigen Tourismus und zur Nutzung auch für spezielle IT-Anwendungen
  • “Werkzeugkoffer” mit europaweit frei nutz- und einsetzbaren Lern- und Lehrmaterialien zum Themenfeld “Nachhaltiges Tourismusmanagement”
  • Praktikumsangebote für bis zu 32 Studierende in der Projektlaufzeit
  • Interaktives/dynamisches Lehrbuch zum nachhaltigen Tourismusmanagement
  • Virtueller Trainings- und Meeting Raum zur Bereitstellung der Lehr- und Lernangebote der Partnerorganisationen

Zeitraum: 09/2016 - 07/2017
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Martin Balás
Kooperationspartner: Verbraucher Initivative e.V.

Projektförderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Zusammenfassung

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um die Fortführung des Projekts "Zertifizierungssysteme für nachhaltigen Tourismus". Ziel und Inhalt sind die Erarbeitung detaillierter Bewertungskriterien auf Grundlage internationaler Richtlinien und Normen sowie eine individuelle Bewertung und ein Ranking der Zertifizierungssysteme.

Der Endbericht zum Projekt "Anfordeurngen an Unternehmenszertifizierungen für nachhaltigen Tourismus in Deutschland" steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.


klimasensible kmu

Projektzeitraum: 01/2016 – 01/2018
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Michelle Geigenmüller
Kooperationspartner: kate - Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung e.V
Projketförderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen des "Aktionsplans Anpassung" zur Deutschen Anpassungsstrategie, Projektträger Jülich

Zusammenfassung

Das Projekt dienet der Qualifizierung und Sensibilisierung von Tourismusunternehmen zu den Chancen und Risiken der Folgen des Klimawandels, verbunden mit der aktiven Unterstützung in der Erarbeitung von Klimaanpassungskonzepten in ausgewählten Pilotunternehmen.

Das Qualifizierungskonzept besteht aus einem Methoden-Mix aus theoretischen Lernphasen (Online Formate), praktischen Übungsphasen (Durchführung von Präsenzworkshops und Ferncoaching) und angewandten Umsetzungsphasen (Erstellung von unternehmensspezifischen Anpassungskonzepten). Angesprochen werden klein- und mittelständische Tourismusbetriebe vor Ort, sowie Reiseveranstalter, die ihre touristischen Produkte in vom Klimawandel stark betroffenen Destinationen umsetzen.

Die Ergebnisse des Projektes sind auch über die Projektlaufzeit hinaus verfügbar.


branchenprojekt sustainable lodges

Projektzeitraum: 05/2015 - 07/2016
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas in Kooperation mit mascontour
Kooperationspartner: KAZA Secretariat, Sustainable Tourism Certification Alliance Africa
Auftraggeber: Futouris e.V. - Die Nachhaltigkeitsinitiative
Förderung: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Zusammenfassung

Ziel des Projektes ist es, das Kavango-Zambezi (KAZA) TFCA in seiner Entwicklung als Tourismusregion dahingehend zu unterstützen, dass eine nachhaltige Tourismusentwicklung gefördert wird, die unmittelbar der lokalen Bevölkerung zu Gute kommt, zur Entstehung von Arbeitsplätzen, zur Bekämpfung von Armut sowie zum Natur- und Artenschutz beiträgt. Hierfür soll im direkten Austausch zwischen Partnern aus der KAZA Region und international tätigen Tourismusunternehmen (Futouris Mitgliedern) ein branchenadäquater Standard für „Sustainable Lodges“ und deren Integration in die Wertschöpfungskette von Reiseveranstaltern entwickelt und umgesetzt werden. Dabei sollen sowohl Lodges einbezogen werden, die den entsprechenden Standard bereits erfüllen, als auch Pilot-Lodges, die in der Umsetzung des Standards unterstützt werden. Damit soll erreicht werden, die internationale Vermarktung von „Sustainable Lodges“ in der KAZA Region gezielt zu fördern.


zertifizierungsysteme nachhaltiger tourismus

Projektzeitraum: 08/2015 - 02/2016
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Martin Balas, Runa Zeppenfeld
Projektförderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Zusammenfassung

Zentraler Gegenstand des Projektes war eine Bestandsaufnahme und Bewertung der Zertifizierungssysteme für nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus in Deutschland. Bewertungskriterien waren Bandbreite, Anspruch und Detaillierungsgrad der Inhalte sowie Transparenz und Glaubwürdigkeit der Zertifikate. Ansatzweise wurden auch die Wirkungen der Zertifizierungen untersucht. Dazu wurden u.a. namhafte Vertretern von Tourismusverbänden, Ministerien, Umwelt- und Sozialorganisationen befragt. In der Studie ging es nicht um Einzelbewertungen, sondern um eine erste Einschätzung der „Zertifizierungslandschaft“ im Deutschland-Tourismus.

Die Studie ist außerdem der Frage nachgegangen, inwiefern zertifizierte Tourismusunternehmen oder -regionen überhaupt nachhaltiger oder umweltfreundlicher sind als nicht-zertifizierte. Dies ist insofern sehr schwierig einzuschätzen als deutschlandweite Benchmarks fehlen, die einen fundierten Vergleich ermöglichen würden. Daher wurden die Unternehmen nach ihrer Selbsteinschätzung gefragt.

Die Kernergebnisse der Untersuchung stehen zum download hier bereit.

Zertififzierung nachhaltiger Tourismusregionen BW

Projektzeitraum: 07/2014 - 02/2016
Projektleitung und -bearbeitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Auftraggeber: TourCert
Projektförderung: Landesministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Zusammenfassung

Inhalt des Projektes war die Entwicklung eines innovativen Zertifizierungskonzepts und dessen Einführung in sechs Pilotdestinationen. Durch die systematische Zertifizierung wurde eine glaubwürdige und starke Marke für nachhaltige Reiseziele in Baden-Württemberg etabliert mit dem Ziel, sich im nationalen und internationalen Wettbewerb mit dem Nachhaltigkeits-Check klar zu positionieren. Tourismusdestinationen sollen über ein Zertifikat ihre nachhaltige Tourismusentwicklung belegen können. Der Nachhaltigkeitscheck leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus im Land und stellt ein wichtiges Marketinginstrument dar. Im Rahmen des Nachhaltigkeits-Checks führten die Pilotdestinationen eine umfangreiche Bestandsaufnahme durch und erstellten ein ambitioniertes Verbesserungsprogramm, das alle Nachhaltigkeitsdimensionen abbildet. Dabei spielen beispielsweise Themen wie Ressourcenschonung, Regionalität, Arbeitsbedingungen, Mobilität, Gästeinformation oder Barrierefreiheit eine Rolle.  


Zeitraum: 01/2013 - 09/2015
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Martin Balas, Runa Zeppenfeld
Kooperationspartner: Associazione Italiana Turismo Responsabile (AITR) (I), DIESIS European Research and Development Service for the Social Economy (B) Institut für berufsbezogene Weiterbildung und Personaltraining GmbH, BEST (A), KATE - Center for Ecology & Development (kate e.V. Umwelt & Entwicklung) (D), Latvian Country Tourism Association (Lauku ceļotājs) (LV), University College Birmingham (UK
Projektförderung: Europäische Kommission im Rahmen des Life Long Learning Programmes

Zusammenfassung

Dieses Projekt hat zum Ziel, in der Tourismusbranche mehr Transparenz und eine Anerkennung von fachlichen Kompetenzen im Bereich Corporate Social Responsibilty zu schaffen.

Im Rahmen einer Studie analysierte die HNE Eberswalde im Jahr 2014 für das Projekt verschiedene CSR-Qualifizierungsangebote in europäischen Ländern und leitete daraus CSR-Kompetenzen für Tourismusfachkräfte mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen ab. 2015 wurde von den Projektpartnern anhand des ECVET-Systems (Europäisches Kreditpunktesystem in der beruflichen Aus- und Weiterbildung) und des EQR (Europäischer Qualifikationsrahmen) ein Selbsteinschätzungstool zu CSR-Kernkompetenzen im Tourismus entwickelt und von insgesamt 200 Personen getestet (u.a. auch von Studierenden an der HNE Eberswalde). Diese Methode gibt Lernenden die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich CSR zu überprüfen und sie für die Vermarktung ihrer Arbeitskraft zu nutzen. Dafür wird angestrebt, eine Vorlage für ein Learning Agreement sowie ein Memorandum of Understanding für die formale Anerkennung von CSR Fähigkeiten zu formulieren.Dieses Projekt hat die Schaffung von Transparenz und eine Anerkennung von fachlichen Kompetenzen im Bereich Corporate Social Responsibilty in der Tourismusbranche zum Ziel.


modulprogramm hne

Zeitraum: 04/2013 - 03/2015
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Heike Dickhut, Runa Zeppenfeld
Projektförderung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reakorsicherheit (BMUB)

Zusammenfassung

Das Projekt "Weiterbildungsprogramm Tourismus & Klimawandelanpassung" entwickelte und erprobte Weiterbildungsangebote für verschiedene Zielgruppen zum Thema Klimawandelanpassung im Tourismus. Dabei greift es auf die Erkenntnisse zurück, die im INKA BB-Projekt "Touristisches Destinations- und Unternehmensmanagement im Zeichen des Klimawandels" zusammengetragenen wurden.

Im Rahmen des Projektes wurden zum einen Weiterbildungen für Verantwortliche im Destinationsmanagement erarbeitet. Für tourismusrelevante Akteure in Destinationen wurde ein Blended-Learning Kurs entwickelt, der in zwei aufeinanderfolgenden Pilotphasen getestet und im Anschluss daran für die interessierte Öffentlichkeit online zur Verfügung gestellt wurde. Zwei E-Learning-Kurse stehen seit März 2015 als bundesweites Angebot für Experten im Bereich Destinationsmanagement kostenlos online auf der Lernplattform udemy zur Verfügung.

Zum anderen wurde für Studierende und Dozenten von Tourismus-Studiengängen an Hochschulen ein Lehrmodul entwickelt, das sowohl im Bachelor- als auch im Master-Bereich verwendet werden kann. Das Modul wurde 2014 von Prof. Dr. Wolfgang Strasdas im Masterstudiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement an der HNE Eberswalde sowie in den Tourismus-Studiengängen der Hochschule Bremen getestet. Seit 2015 wird es als Wahlpflichtangebot im Master-Studiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement an der HNE Eberswalde angeboten und eingesetzt.

Vom 23. bis zum 24. September 2014 fand in Potsdam die Konferenz "Tourismus und Klimawandel in Mitteleuropa" statt, die sich sowohl an Touristiker als auch an Wissenschaftler richtet. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier. Ein Konferenzband wurde im Sommer 2016 veröffentlicht.


wertschoepfung tourismus np unteresodertal

Zeitraum: 08/2013 - 10/2014
Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung: Martin Balas
Auftraggeber: Nationalparkamt Unteres Odertal

Zusammenfassung

Um die regionalwirtschaftlichen Effekte des Nationalparks Unteres Odertal in regelmäßigen Intervallen zu erfassen und zu dokumentieren, wurde von der HNE Eberswalde 2008/2009 für das Nationalparkamt Unteres Odertal ein Erfassungs- und Monitoringkonzept erarbeitet. Die damals entwickelte Methodik diente als Grundlage für die erste Folgeuntersuchung zur Erfassun der regionalwirtschaftlichen Effekte des Nationalparks, die zwischen 2013 und 2014 durchgeführt wurde.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.


nachhaltige tourismusdestination uckermark

Zeitraum: 10/2012 - 08/2014
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Heike Dickhut
Auftraggeber: Tourismus Marketing Uckermark GmbH (tmu)

Zusammenfassung

Die Reiseregion Uckermark gewann 2013 den Bundeswettbewerb „Nachhaltige Tourismusregion 2012/2013“. Die HNE Eberswalde wurde damit beauftragt, im Rahmen einer Prozessbegleitung den Impuls zu nutzen, den der Gewinn des Wettbewerbs in der Uckermark ausgelöst hatte, und in der Region eine breitere Beschäftigung der touristischen Akteure mit dem Thema Nachhaltigkeit zu fördern. Es wurde ein gemeinsames Leitbild für die Uckermark entworfen, welches als Richtschur für die nachhaltige Entwicklung des Tourismus in der Region dienen soll. Auf dieser Grundlage wurden in einem partizipativen Prozess Strategien sowie prioritäre Maßnahmen zur Umsetzung eines nachhaltigen Tourismus entwickelt.


csr in deutschen destinationen3

Zeitraum: 10/2012 - 08/2014
Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein, Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Martin Balas, Runa Zeppenfeld
Kooperationspartner: Deutsches Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e.V.
Projektförderung Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen des Förderprogrammes "Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand" des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Zusammenfassung

Im Rahmen des Projektes "CSR in deutschen Destinationen" entwickelte die HNE Eberswalde eine Seminarreihe zu verschiedenen Fragestellungen des nachhaltigen Destinations- und Unternehmensmanagements. Die Seminare wurden sowohl zentral beim Deutschen Seminar für Tourismus (DSFT) in Berlin als auch in verschiedenen Destinationen durchgeführt. Auf diese Weise konnten Führungskräfte in Tourismusorganisationen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in deutschen Destinationen für das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) sensibilisiert werden. Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie unter www.nachhaltigkeit-im-tourismus.de.


managementplan schutzgebiet russischefoerderation kasachstan2

Zeitraum: 07/2009- 06/2010
Projektleitung: Prof. Dr. Pierre Ibisch - Centre for Econics and Ecosystem Management, Fachbereich Wald und Umwelt der HNE Eberswalde
Leitung touristischer Fachbeitrag: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung: Judith Kloiber
Projektförderung: Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Zusammenfassung

Im Rahmen des Projekts wurde ein Managementplan für das geplante grenzüberschreitende Schutzgebiet ausgehend vom staatlichen Biosphärenreservat Katun (Russische Föderation) und dem staatlichen Nationalpark Katon-Karagaj (Republik Kasachstan) auf Grundlage der Kriterien und den Grundsätzen der Sevilla-Strategie sowie des Madrider Aktionsplans für Biosphärenreservate erarbeitet.


tourisitsches destinations unternehmens management klimawandel

Zeitraum: 08/2009 - 05/2014
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Heike Dickhut, Runa Zeppenfeld
Kooperationspartner: Tourismus Marketing Uckermark GmbH (tmu), Biberburg Tours (UM), Haus an der Havel (OHV),KanuSport Spree (LOS), Marina Lanke (B), Tourismus, Kultur und Stadtmarketing (TKS) Lübben (LDS).
Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen von KLIMZUG, der regionalen Klimainitiative (www.klimzug.de), und des des Innovationsnetzwerk Klimaanpassung in Brandenburg und Berlin (INKA BB) (www.inka-bb.de)

Zusammenfassung

Ziel des Projektes war es, Tourismusakteure in Brandenburg für die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels zu sensibilisieren und gemeinsam mit ihnen proaktive Anpassungsmaßnahmen zu erproben und zu bewerten. Hierzu erstellte die HNE eine Reihe von Vulnerabilitätsstudien und organisierte Workshops und Informationsveranstaltungen für die Tourismusakteure in der Region. In der Reiseregion Uckermark etablierte sich durch das Projekt ein Netzwerk klimafreundlicher Tourismusanbieter. Die abschließende Publikation zum Projekt finden Sie hier.


integrierter tourismus tozeur bizerte

Projektzeitraum: 12/2012 - 03/2014
Projektleitung und -bearbeitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Zusammenfassung

In diesem Projekt ging es zunächst darum, eine Potenzialanalyse der touristischen Destinationen Tozeur und Bizerte vorzunehmen. Im Anschluss wurde in Tozeur ein zweitägiger Stakeholder-Workshop durchgeführt, der zur Gründung einer lokalen Destinationsmanagementorganisation (DMO) führte. Diese wurde im weiteren Verlauf beraten und fortgebildet, u.a. in Bezug auf die Entwicklung alternativer Tourismussegmente und kleiner, inhabergeführter Hotels.


deutsch mazedonisches trainingsprogramm1

Zeitraum: 10/2011 -02/2014
Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung: Marta Bojkovska-Langer
Förderung Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Zusammenfassung

Ziel dieses deutsch-mazedonischen Kooperationsprojektes war es, Lehrende der mazedonischen Fakultät für Tourismus und Gastgewerbe in Ohrid und Multiplikatoren aus der Ohrid-Region durch eine kooperative Qualifizierung für Nachhaltigkeit im Tourismus zu sensibilisieren. Die Wissensvermittlung übernahmen Lehrkräfte des Masterstudiengangs "Nachhaltiges Tourismusmanagement" und Praxispartner der HNE Eberswalde. Dabei wurden die Teilnehmenden aktiv in das Trainingsprogramm eingebunden. Während der Projektlaufzeit sollten mindestens 10 Manager für nachhaltigen Tourismus ausgebildet werden. Als Fernziel ist der Aufbau eines eigenen Masterstudiengangs "Nachhaltiges Tourismusmanagement" in Ohrid als zentrale touristische Ausbildungsstätte für die Balkanländer geplant.


klimtechtour

Zeitraum: 10/2010 - 12/2011
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Runa Zeppenfeld, Heike Dickhut
Projektförderung: Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg(MFWK)

Zusammenfassung

Das Projekt informierte die Wassertourismus-Branche in Brandenburg über die Chancen umweltfreundlicher Technologien für Freizeitboote und Charterflotten. In Kooperation mit dem Wirtschaftsverband Wassersport Berlin-Brandenburg wurden drei Veranstaltungen organisiert und durchgeführt:

Im Rahmen des Projektes wurden zudem zwei Machbarkeitsstudien angefertigt, die Sie bei Interesse gerne von uns erhalten:

DICKHUT, H., GUMNIOR, M., STRASDAS, W., WENDLER, F., ZEPPENFELD, R. (2011): Alternative Bootstechnologien im europäischen Wassertourismus. Recherche undAnalyse von Praxis-Beispielen  ( Projektstudie 2 des Projektes „KlimTechTour“), Eberswalde

EIJGELAAR, E. & PEETERS, P. (2011): Umwelt- und klimafreundliche Technologien in den Wassersportrevieren der Niederlande (Projektstudie 3 des Projektes “KlimTechTour“). Breda (NL)


karpaten biosphärenreservat

Zeitraum: 07/2009 - 06/2010
Projektleitung: Prof. Dr. Pierre Ibisch - Centre for Econics and Ecosystem Management, Fachbereich Wald und Umwelt der HNE Eberswalde
Leitung touristischer Fachbeitrag: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung Judith Kloiber
Projektförderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Zusammenfassung

Im Rahmen des Projektes wurde ein Managementkonzept für das Karparten-Biosphärenreservat (Transkarpatien, Ukraine) erarbeitet.


brandenburg natuerlich

Zeitraum: 02/2007 - 03/2008
Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung: Dörte Beyer, Runa Zeppenfeld
Kooperationspartner: BTE Tourismusmanagement & Regionalentwicklung (Berlin), dwif-consulting (Berlin)
Projektförderung: Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MLUV)

Zusammenfassung

Im Rahmen dieses Beratungsprojektes unterstützte die HNE Eberswalde das Land Brandenburg bei der Entwicklung eines brandenburgweiten Themenschwerpunktes Naturtourismus. Neben buchbaren Naturerlebnisangeboten wurde von der HNE eine Leitfaden zur Entwicklung und Vermarktung von nachhaltigen Naturerlebnisangeboten für Touristiker erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.